Verfasst von: RHS | Freitag, 5. Juni 2009

Kostenlose Texterkennung (OCR) online

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Über das Online-Angebot Free online OCR kann man kostenlos eingescannte Dokumente per Texterkennung bearbeiten lassen.

Es ist keine Registrierung erforderlich. Lediglich die Anzahl der hochzuladenden Seiten (10 Bilder pro Stunde), der Dateigröße (max. 2 MB) und der Auflösung (max. 5000 Pixel, was bei DIN A4 ca. 420 dpi entspricht) sind beschränkt.

Folgende Dateitypen werden erkannt: PDF, JPG, GIF, TIFF und BMP und als Textsprachen sind Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Niederländisch und Italienisch integriert.

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Google plant die Über-E-Mail

Chatten, mailen, gemeinsam und gleichzeitig an einem Text schreiben – Google bastelt eine Software, die alles kann und kinderleicht zu bedienen ist. Google-Ingenieure versprechen: Damit könnte man sogar Wikipedia machen. Eine erste Demonstration zeigt: könnte klappen.
Was Wave kann, zeigt Google in einer 45-minütigen Videopräsentation, ausprobieren konnte man den Dienst am Donnerstag noch nicht. Bei allen Vorbehalten: Die Software sieht vielversprechend aus – eine Mischung aus E-Mail, Chatprogramm, Wiki, Blog und Fotoportal. Das klingt komplex, die Benutzer-Oberfläche wirkt jedoch intuitiv verständlich.
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Verfasst von: RHS | Donnerstag, 28. Mai 2009

OpenThesaurus – Rezept gegen Wortfindungsprobleme

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Wer schon immer unter Wortfindungsproblemen litt und für den die Word-Synonym-Suche (verständlicherweise) nicht den erhofften Erfolg brachte, sei auf einen wesentlich besseren Thesaurus hingewiesen:

OpenThesaurus von Daniel Naber.

Insbesondere die Möglichkeit, den Thesaurus als Suchmaschine in das Firefox-Such-Plugin einzubinden ist unschlagbar.

Die Visualisierung der semantischen Verbindungen wird durch das Tool von eyePlorer ergänzt und ist mit OpenThesaurus verbunden.

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Das Thema ‚Langzeitarchivierung‘ ist an sich keine wirklich spannende Angelegenheit, es geht schließlich um Datensicherung. Spannender wird es, wenn diese Sicherung nicht erfolgte und man verzweifelt nach Backup-Dateien sucht. Die schlaflosen Nächte im Zusammenhang mit einer defekten Festplatte wird wohl schon so mancher gepeinigter Computer-Nutzer hinter sich gebracht haben. Die Folgen sind oft aber ’nur‘ persönlicher Natur … was aber, wenn es um Unternehmensdaten oder gar um das kulturelle Erbe der Menschheit geht?

Dass es nicht immer nur digital zugehen muss, zeigt das Beispiel der Archivierung von Atomlagerplänen auf Spezialpapier durch die britische Atomenergiebehörde.

In Sachen Langzeitarchivierung bildet das Kompetenznetzwerk ‚nestor‚ ein deutsches Bollwerk gegen das Vergessen bzw. Verlorengehen. Und dass es durchaus eine ehrenvolle Aufgabe sein kann, die zu Unrecht verpöhnte Tätigkeit des Archivierens auszuüben zeigt das ‚Team Digital Preservation‚.

Verfasst von: RHS | Sonntag, 3. Mai 2009

Wikipedia – Nutzungswarnungen behindern aktive Teilnahme

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Es ist sicherlich kein Fehler, über die Besonderheiten der Wikipedia zu informieren …

Schließlich feierte die deutschsprachige Wikipedia im März 2009 ihren 8. Geburtstag und ist damit keine besonders betagte und in die Wissenskultur integrierte Enzyklopädie.

Es ist sicherlich auch kein Fehler, in bestimmtem Umfeld vor deren Nutzung zu warnen oder sie gar zu verbieten …

In wissenschaftlichen Arbeiten hat ein Zitat aus einem Wikipedia-Lemma nur dann etwas verloren, wenn die Arbeit Inhalte oder Funktionen der Wikipedia selbst zum Inhalt hat. Doch schon das Zitieren von Print-Enzyklopädien sollte in derlei Arbeiten wohl überdacht sein.

Es ist aber ein Fehler, zu verhindern, dass man sich an der Wikipedia beteiligt!

Und genau das scheint laut dem Endbericht der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) vom April 2009 ‚Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 -Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen‘ schleichend zu geschehen.

Die Wikipedia schließlich wird nahezu ausschließlich rezipierend verwendet. Aktive
Teilhabe über das Verfassen oder Verbessern von Einträgen bleibt weniger aufgrund
von technischen Hürden aus, sondern weil Anmutung und Leitbild den Eindruck
vermitteln, dass es sich um ein thematisch umfassendes Lexikon handelt, das von
Menschen mit spezialisiertem Wissen bereit gestellt wird. Paradoxerweise wirkt
noch verstärkend, dass in (Hoch-)Schulen auf die mangelhafte, zumindest kritisch zu
hinterfragende Qualität der Beiträge verwiesen wird und somit ein weiterer Anreiz
für die aktive Teilhabe entfällt.
Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 -Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Endbericht der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). April 2009,  S. 12.

Es ist leider ein Umstand, so paradox er auch anmuten mag, dass die Warnung vor schlechter Qualität, dazu beiträgt, dass man sich junge Menschen gehemmt fühlen, an der Verbesserung der Wikipedia mitzuwirken.

Die Dynamik eines Projektes wie es die Wikipedia darstellt ist nicht stets gleich bleibend. Offenbar haben wir es nun mit einem Stadium zu tun, dass die Wikipedia zu einer Stagnation führen könnte, wenn die heranwachsende Generation (ich möchte sie bewüsst nicht digital natives nennen!) nicht in neuer Art und Weise an das Projekt herangeführt würde.

So plant Wikimedia Deutschland die Schulung von Schülern in der aktiven Nutzung der Wikipedia. Nun ist es also nicht mehr nur wichtig, die Qualität der Inhalte zu sichern, sondern auch die Motivation der Wikipedia-Autoren zu unterstützen. Kein leichtes Unterfangen, an dessen Erfolg die Zukunft des Enzyklopädie-Projekts hängt.

Verfasst von: RHS | Donnerstag, 23. April 2009

Weltweites Kulturerbe 2.0

World Digital Library

World Digital Library

europeana

europeana

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Dass sich nicht nur freizeitorientierte Portale in Form von social communities mit vernetzten Inhalten beschäftigen, zeigen Websites wie World Digital Library und Europeana.

Ohne die Treffer in bekannten Suchmaschinen unter den Tisch fallen zu lassen, findet man auf der Suche nach guten Digitalisierungen kultureller Artefakte dort doch recht heterogenes Material . Aber sicherlich darf man im Zuge der Weiterentwicklungen in Sachen semantic web hier noch auf eine Qualitätssteigerung hoffen.

Bis dahin sollte man sich seine Lesezeichen mit Websites befüllen, die wie die oben genannten mit der qualitätssicheren Sammlung digitaler Pendants unseres Weltkulturerbes begonnen haben.

Was gerade die World Digital Library von anderen Sammlungen unterscheidet, kann hier nachgelesen werden.

Sobald diese Sammlungen eine kritische Befüllung erfahren haben und mit gängigen Multiplikatoren wie Wikipedia vernetzt sind, kann sich die Suche nach qualitativ hochwertigen Kulturgütern im Netz durchaus vereinfachen und auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.

Spam-Dosenfleisch

Spam-Dosenfleisch (Quelle: USAF, vgl. Wikimedia Commons)

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Nun ist es aktenkundig: Spam-Mails verursachen nicht nur zeitraubendes und nervtötendes manuelles Löschen beim Anwender sowie einen gigantischen überflüssigen Traffic beim Provider, nein, sie sind auch noch an der Klimaveränderung mit schuldig.
Aber was genau sollen uns die Ergebnisse einer neuen Studie von McAfee bringen? Noch mehr Aggression gegen Spam-Verursacher? Noch größere Bestätigung, dass Spam-Mails unser digitales Leben hemmen?
Die Adressaten, die Spam-Verursacher also, werden nach dieser Studie sicherlich nicht einlenken und plötzlich vor lauter schlechtem Öko-Gewissen mit ihren ‚Geschäftsmodellen‘ aufhören.
Einzig und allein Software-Unternehmen, die ein Eindämmen der Spam-Flut durch findige Tools versprechen, erhalten dadurch Rückenwind.
Es bleibt also alles beim Alten: Die Spam-Flut steigt, die Frustration der User ebenso und die Anti-Spam-Phalanx buhlt um monetäre Unterstützung bei ihrem Kampf gegen Windmühlen.

Schöne, digitale Welt …

clipped from www.netzwelt.de

Der weltweite Spam-Verkehr verursacht hohen CO2-Ausstoß

Studie: Spam-Mails verschlingen Strom wie Millionenstadt
Werbe-E-Mails sind nicht nur ärgerlich für den Empfänger, sondern belasten auch die Umwelt. Weltweit verbrauchen Spam-Mails 33 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch einer Großstadt mit 2,4 Millionen Einwohnern – fast so viel wie Rom. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ICF International, die von der Sicherheitsfirma McAfee in Auftrag gegeben wurde, um die Auswirkungen von Spam zu untersuchen […].

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Verfasst von: RHS | Freitag, 13. Februar 2009

scholarz.net

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Aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zusammen unter der Leitung von Daniel Koch entstand eine speziell für Studierende und Dozierende ausgelegte kollaborative Plattform: scholarz.net

Die öffentliche Beta-Version ist gerade online gegangen und beinhaltet viel versprechende Werkzeuge für kollaboratives wissenschaftliches Arbeiten. Und das Beste daran ist, man muss seine Daten nicht mit globalen Konzernen teilen oder ihnen gar das Recht auf Verwertung der Inhalte überlassen.

Verfasst von: RHS | Dienstag, 6. Januar 2009

Geographische Bildersuche

earthalbum

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Die Dominanz von bewegten und unbewegten Bildern im Netz ist unbestritten. Wer liest noch geduldig lange Texte, ohne sich über Grafiken, Fotos oder Videos die Zusammenhänge auf direktem, meist per emotionaler Schnittstelle, Weg erläutern bzw. illustrieren zu lassen?

Doch, wo findet man die passenden Illustrationen? Zahlreichen Portale bieten mal mehr mal weniger lizenzfreie Fotografien an, wobei die Suche in unterschiedlichen Portalen doch oft recht mühsam werden kann.

Meist haben wir schon eine gewisse Vorstellung davon, wo das Foto aufgenommen sein müsste, um genau die Inhalte zu transportieren, die uns dienlich sein könnten … wir orientieren uns an unserer räumlichen Umwelt … also geographisch.

Einen interessanten Ansatz verfolgt earthalbum.com. Ein Mashup aus Flickr und Google Maps der besonderen Art.

Verfasst von: RHS | Dienstag, 6. Januar 2009

Relaunch der ‚Webrings‘

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Vielfalt ist im WWW bekanntermaßen nicht nur ein Segen, sondern oft auch ein Fluch. Denn wie soll man im Netz die Spreu vom Weizen trennen, ohne den Tag auf ein Vielfaches seiner Stunden auszudehnen und auf das lästige Phänomen des Schlafes vollständig zu verzichten?

Vor gar nicht allzu langer Zeit … als die Netzwelt noch beinahe überschaubar war und Grafikbrowser das Krabbeln lernten … entstanden die sog. Webrings. Webseiten mit ähnlicher Thematik wurden per Button miteinander verbunden. Klickte man auf den von einem Webautoren auf dessen Seite angebrachten Webring-Button, gelangte man zu einer anderen (oft aus der jeweiligen Webring-Rubrik der zentralen Datenbank zufällig ausgewählten) Website. Voraussetzung war also die Bereitschaft des jeweiligen Webautoren, einen solchen Button anzubringen (man würde heute von social networking sprechen 😉 , seine Kenntnis darüber, zu welchem Webring er seine Seite zählte (man würde heute von gesunder Selbsteinschätzung sprechen) und eine zentrale Datenbank, die die Webring-Adressen verwaltete (man würde heute von einem stern-topologischen Netzwerk sprechen).

Nun wuchs allerdings das Netz und wurde dynamisch … wenn nicht sogar flüchtig … weshalb derlei aktive und statische Verfahren als wenig zukunftsweisend einzustufen waren.

StumbleUpon

StumbleUpon bietet eine neuzeitliche Alternative; eine dem ‚Web 2.0‘-verwöhnten Nutzer angemessene Lösung.

Ein lernfähiges Instrument zum echten Browsen ohne von Aktivitäten der jeweiligen Website-Betreibern abhängig zu sein. So gelangt man von Site zu Site, entscheidet, ob einen das Angebot interessiert … und überlässt es den Algorithmen von StumbleUpon, ob man nach und nach immer mehr Weizen bei der Spreu hat.

Vielleicht die Zukunft eines sinnmachenden Browsens

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